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🚙 Unbemanntes Bodenfahrzeug

Ein Bodenfahrzeug, das ohne menschlichen Fahrer fährt.

Unbemanntes Bodenfahrzeug

Ein unbemanntes Bodenfahrzeug (UGV) operiert an Land ohne menschlichen Fahrer. Es kann ferngesteuert, teilautonom oder vollautonom sein. UGVs reichen von kleinen Bombenentschärfungsrobotern bis hin zu großen autonomen Muldenkippern im Bergbau. Allen gemeinsam ist, dass niemand am Steuer sitzt.

Das Militär trieb die frühe Entwicklung unbemannter Bodenfahrzeuge (UGVs) voran. Bombenentschärfungsroboter wie PackBot und Talon wurden in den 2000er-Jahren in Dienst gestellt. Sie ermöglichten es Soldaten, Sprengstoffe aus sicherer Entfernung zu entschärfen. Später setzten Bergbauunternehmen autonome Muldenkipper ein. Ein Lkw, der selbstständig auf einer festgelegten Route in einem Bergwerk fährt, lässt sich leichter automatisieren als ein Auto im Stadtverkehr. Die Umgebung ist kontrolliert. Die Routen sind repetitiv. Die Sicherheitsrisiken sind überschaubar.

UGV-Anwendungen

Autonome unbemannte Bodenfahrzeuge (UGVs) stehen vor denselben Herausforderungen in puncto Wahrnehmung und Planung wie selbstfahrende Autos, jedoch oft in einfacheren Umgebungen. Ein Lagerroboter navigiert durch Gänge und weicht Personen aus. Ein Muldenkipper folgt einer Transportstraße. Ein Bombenentschärfungsroboter wird ferngesteuert. Der Grad der Autonomie entspricht der Komplexität der Aufgabe und den Folgen eines Fehlers. Ein Fehler im Lager ist beispielsweise eine fallengelassene Kiste. In einem Bergwerk kann ein Fehler zum Einsturz einer Wand führen. UGVs sind in kontrollierten Umgebungen bereits weit verbreitet. Mit zunehmender Technologie und entsprechenden regulatorischen Rahmenbedingungen dringen sie langsam in den öffentlichen Raum vor.

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