Die Ernte ist der Lohn. Alles, was ein Bauer zwischen Aussaat und Ernte tut, läuft auf die Tage hinaus, an denen die Ernte endlich vom Feld kommt.
Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend. Wird Weizen zu früh geerntet, ist das Korn grün und leicht. Wartet man zu lange, kann ein Sturm es plattdrücken oder die Ähren beschädigen. Bei Obst ist das Zeitfenster noch enger; ein einziger Hitzetag kann einen perfekten Pfirsich weich werden lassen. Landwirte gehen mit Feuchtigkeitsmessern, Refraktometern und manchmal einfach mit den Zähnen über die Felder, um die Kornhärte oder den Zuckergehalt zu prüfen.
Wie es geschieht
- Getreide: Mähdrescher schneiden, dreschen und reinigen in einem Arbeitsgang.
- Wurzelgemüse: Erntemaschinen ziehen Kartoffeln, Zuckerrüben und Karotten aus dem Boden.
- Früchte: von Hand gepflückt oder von den Bäumen auf Auffanggestelle geschüttelt.
- Gemüse: geschnitten, gezupft oder gemäht, oft mehrmals pro Saison
Nach der Feldarbeit geht es weiter. Getreide wird getrocknet und eingelagert. Obst wird gekühlt. Ein Fehler bei der Nacherntebehandlung kann die gesamte Ernte zunichtemachen.
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