Nicht biologisch abbaubare Materialien können von Lebewesen nicht zersetzt werden. Sie verbleiben Jahrzehnte oder Jahrhunderte in der Umwelt. Plastik, Glas, Metall und synthetischer Kautschuk sind gängige Beispiele. Eine ins Meer geworfene Glasflasche kann eine Million Jahre überdauern. Eine Plastiktüte kann Jahrhunderte bestehen bleiben, wobei sie in Mikroplastik zerfällt, aber nie vollständig verschwindet.
Diese Hartnäckigkeit führt zu Problemen. Abfälle sammeln sich auf Mülldeponien, in Ozeanen und in der Landschaft. Wildtiere verwechseln Plastik mit Nahrung und sterben. Metalle gelangen in Boden und Wasser. Glas ist zwar inert, benötigt aber Platz. Nicht biologisch abbaubare Abfälle sind der Kern der globalen Umweltkrise.
Manche Materialien lassen sich recyceln oder wiederverwenden, was das Problem verringert. Die Recyclingquoten sind jedoch für viele Materialien niedrig. Besonders begrenzt ist das Kunststoffrecycling. Nur etwa 9 Prozent des jemals produzierten Kunststoffs wurden recycelt. Der Rest landet auf Mülldeponien, wird verbrannt oder gelangt in die Umwelt. Die Reduzierung des Verbrauchs ist die direkteste Lösung, gefolgt von Wiederverwendung, Recycling und fachgerechter Entsorgung.
Häufige Beispiele
- Plastik
- Glas
- Metall
- Synthetischer Kautschuk
- Styropor
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