Teig ist eine dünnflüssige Mischung aus Mehl, Eiern und Flüssigkeit. Er ist gießfähig, aber nicht formbar. Man verwendet ihn für Kuchen, Pfannkuchen, Waffeln und als Panade für Frittiertes. Das Verhältnis von Mehl zu Flüssigkeit bestimmt die Konsistenz. Ein dünner Teig ergibt zarte Crêpes, ein dicker Teig feste Pfannkuchen. Der Teig ist die Basis. Der Rest ist eine Frage der Technik.
Der Teig wird vorsichtig verrührt. Zu langes Rühren führt zur Glutenbildung, wodurch Kuchen zäh und Pfannkuchen klebrig werden. Ziel ist es, die Zutaten zu vermengen, ohne zu viel Gluten zu aktivieren. Deshalb steht in Rezepten, man solle nur so lange rühren, bis alles gerade so vermengt ist. Klümpchen sind in Ordnung. Ein glatter Teig ist nicht immer besser. Bei frittierten Speisen muss der Teig am Lebensmittel haften und beim Kontakt mit dem Öl aufgehen. Kalter Teig und heißes Öl erzeugen Dampf, der die Panade aufgehen lässt und sie knusprig macht.
Teig gibt es in vielen Varianten. Tempurateig wird mit Eiswasser und glutenarmem Mehl zubereitet und erhält so eine leichte, knusprige Hülle. Bierteig wird durch Kohlensäure besonders luftig. Pfannkuchenteig braucht Backpulver, damit er aufgeht. Kuchenteig besteht aus Butter und Zucker, die schaumig gerührt werden und ihm Struktur verleihen. Jeder Teig hat sein eigenes Verhältnis von Mehl, Flüssigkeit, Fett und Triebmittel. Der Teig ist die Grundlage. Der Koch ist der Architekt. Das Ergebnis ist Frühstück, Abendessen oder Dessert. Es ist immer etwas Leckeres.
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