EN - FR - DE - ES - IT - PT -

LexiconDream

🧈 Lipid

Eine Gruppe organischer Verbindungen, zu der Fette, Öle und Wachse gehören.

Lipid

Butter, Olivenöl, Cholesterin und die Zellmembranen – all das sind Lipide, eine vielfältige Gruppe organischer Verbindungen mit einer gemeinsamen Eigenschaft: Sie sind wasserunlöslich. Sie lösen sich in unpolaren Lösungsmitteln wie Ether und Chloroform. Der Begriff stammt vom griechischen Wort „lipos“, was Fett bedeutet. Zu den Lipiden gehören Fette, Öle, Wachse, Phospholipide und Steroide.

Fette und Öle sind Triglyceride, die aus Glycerin und drei Fettsäureketten bestehen. Gesättigte Fette besitzen keine Doppelbindungen und sind bei Raumtemperatur fest, wie beispielsweise Butter. Ungesättigte Fette hingegen enthalten Doppelbindungen und sind flüssig, wie etwa Olivenöl. Transfette sind ungesättigte Fette, die teilweise gehärtet wurden. Dadurch wird die Fettsäurekette gestreckt und die Fette werden fest. Sie stehen im Verdacht, Herzerkrankungen zu begünstigen. Phospholipide besitzen einen hydrophilen Kopf und hydrophobe Schwänze, wodurch sie sich ideal für den Aufbau von Zellmembranen eignen. Steroide haben eine Vierringstruktur und umfassen Cholesterin, Testosteron und Östrogen.

Lipide erfüllen viele Funktionen. Sie speichern Energie und liefern mehr als doppelt so viele Kalorien pro Gramm wie Kohlenhydrate oder Proteine. Sie isolieren den Körper und schützen die Organe. Sie bilden Zellmembranen. Sie transportieren fettlösliche Vitamine. Sie dienen als Signalmoleküle. Sie sind lebensnotwendig, doch Art und Menge sind entscheidend.

Comments

No comments yet. Be the first to share a thought.

Leave a comment