Direktmarketing erreicht Konsumenten direkt und ohne Zwischenhändler. Es umfasst Post, E-Mail, Telefonmarketing, SMS und gezielte Online-Werbung. Charakteristisch ist die direkte Kommunikation mit dem einzelnen Konsumenten, nicht über Massenmedien. Ziel ist in der Regel eine messbare Reaktion: ein Kauf, ein Klick, ein Anruf oder eine Anmeldung.
Direktmarketing blickt auf eine lange Geschichte zurück. Versandhauskataloge existieren bereits seit dem 19. Jahrhundert. Sears, Roebuck and Company bauten damit ein Imperium auf. Die Technik entwickelte sich weiter über Telemarketing und E-Mail-Marketing hin zu personalisierter digitaler Werbung. Konstant blieb der Fokus auf direkte Reaktionen. Direktmarketer interessieren sich für Konversionsraten und Kosten pro Akquisition, nicht für Markenpräsenz.
Die Branche hat ein Reputationsproblem. Direktwerbung per Post wird oft als unerwünschte Werbung abgetan. Telefonmarketing ist weithin unbeliebt. E-Mail-Marketing leidet unter Spam. Gesetze wie der Telephone Consumer Protection Act und der CAN-SPAM Act setzen zwar Grenzen, doch das Spamaufkommen bleibt hoch. Am effektivsten ist Direktmarketing auf Einwilligungsbasis. Es richtet sich an Personen, die sich dafür entschieden haben, und bietet ihnen relevante Inhalte. Ohne Relevanz ist es nur Lärm.
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