2007 kam das iPhone auf den Markt. Innerhalb eines Jahrzehnts entwickelte sich Mobile Banking für viele Menschen zur wichtigsten Methode, ihre Finanzen zu verwalten. Mit einer Mobile-Banking-App können Sie Kontostände abfragen, Schecks einzahlen, Rechnungen bezahlen, Geld überweisen und Kredite beantragen – alles bequem vom Smartphone aus. Sie können eine verlorene Karte sperren lassen, Ausgabenbenachrichtigungen einrichten und Geld an Freunde senden. Der Besuch einer Filiale ist optional.
Die Akzeptanz von Mobile Banking steigt rasant. 2015 nutzten rund 40 Prozent der Erwachsenen in den USA diese Dienste. Bis 2023 wird diese Zahl auf über 70 Prozent steigen. Bei jüngeren Kunden ist Mobile Banking nahezu allgegenwärtig. Regionalbanken und Kreditgenossenschaften haben sich beeilt, entsprechende Apps anzubieten, oft in Zusammenarbeit mit Drittanbietern. Die Qualität der Apps variiert stark. Eine gute App ist schnell, sicher und intuitiv. Eine schlechte App treibt Kunden zur Konkurrenz.
Sicherheit steht an erster Stelle. Apps nutzen Verschlüsselung, biometrische Anmeldung und Gerätebindung. Sie führen Prüfungen auf dem Gerät und im Netzwerk durch. Phishing und Malware bleiben jedoch weiterhin Bedrohungen. Gefälschte Banking-Apps sind in App-Stores aufgetaucht. Kriminelle nutzen SMS, um Kunden zur Preisgabe ihrer Zugangsdaten zu verleiten. Banken warnen ihre Kunden davor, Einmalcodes weiterzugeben und unaufgeforderte Kontaktaufnahmen zu überprüfen.
Mobile Banking hat den Zugang zu Bankdienstleistungen erweitert. Menschen ohne Filiale in der Nähe können weiterhin ihre Bankgeschäfte erledigen. Menschen ohne Computer können Smartphones nutzen. Doch es hat auch neue Ungleichheiten geschaffen. Wer kein Smartphone oder keinen zuverlässigen Internetzugang hat, ist abgehängt. Die digitale Kluft ist nun auch eine Kluft im Bankwesen.
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