Ein Feld kann Pflanzen tragen und sie dennoch vernachlässigen. Fruchtbarkeit hängt von der Nährstoffversorgung ab: Wie gut der Boden die benötigten Nährstoffe in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt liefert. Stickstoff, Phosphor, Kalium und eine Vielzahl von Mikronährstoffen spielen dabei eine wichtige Rolle.
Nährstoffe im Boden liegen in verschiedenen Formen vor. Einige sind wasserlöslich und können von den Wurzeln aufgenommen werden. Andere sind an Partikel gebunden und werden langsam freigesetzt. Organische Substanz dient als Nährstoffspeicher, der Nährstoffe speichert und sie bei ihrer Zersetzung freisetzt. Ein fruchtbarer Boden reguliert diese Freisetzung, sodass Pflanzen optimal versorgt werden und nicht zu viele Nährstoffe durch Auswaschung oder Erosion verloren gehen.
Anzeichen für verminderte Fruchtbarkeit
- Vergilbung der Blätter und Wachstumsstörungen
- Langsames Pflanzenwachstum trotz ausreichender Wasserversorgung
- Niedrige Erträge im Vergleich zu benachbarten Feldern
- Schlechte Reaktion auf ausgebrachten Dünger
Landwirte untersuchen regelmäßig den Boden und bringen Düngemittel bedarfsgerecht aus. Eine Überdüngung ist Geldverschwendung und kann Gewässer verschmutzen. Eine Unterdüngung mindert den Ertrag und lässt Nährstoffe im Boden ungenutzt.
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