Frost entsteht, wenn die Temperatur am Boden unter den Gefrierpunkt sinkt und der Wasserdampf in der Luft an Oberflächen gefriert. Für einen Landwirt ist der Anblick weißer, junger Blätter im Frühling selten ein willkommener Anblick.
Eiskristalle durchdringen die Zellwände im Pflanzengewebe. Beim Schmelzen dringen die Zellen ein und kollabieren. Zarte Sämlinge verfärben sich über Nacht schwarz. Offene Blüten an Obstbäumen können an einem einzigen kalten Morgen vernichtet werden und damit die gesamte Jahresernte.
Schutzmethoden
- Windmaschinen vermischen wärmere Luft von oben mit kalter Luft am Boden.
- Sprinkleranlagen überziehen die Pflanzen mit Eis, das beim Gefrieren Wärme freisetzt.
- Reihenabdeckungen halten die Wärme nah am Boden.
- Standortwahl: Kalte Luft fließt bergab, daher sind Hänge sicherer als Senken.
Die Landwirte verfolgen die Wettervorhersagen im Frühjahr und Herbst genau. Wenige Grad können über eine volle Ernte oder gar keine Ernte entscheiden. Züchtungsprogramme haben zudem Sorten hervorgebracht, die später blühen oder kurzzeitigen Frost vertragen.
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