Getreide sind Gräser aus der Familie der Süßgräser (Poaceae), die wegen ihrer essbaren, stärkehaltigen Körner angebaut werden und weltweit die Grundlage der menschlichen Ernährung bilden. Die wichtigsten Getreidearten sind Weizen, Reis und Mais, gefolgt von Gerste, Sorghumhirse, Hirse, Hafer und Roggen. Die Domestizierung begann vor etwa 10.000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond mit Weizen und Gerste, unabhängig davon in China mit Reis und Hirse und in Mesoamerika mit Mais. Getreidekörner sind reich an Kohlenhydraten und liefern etwa die Hälfte der weltweiten Nahrungsenergie. Sie werden zu Mehl, Brot, Nudeln, Reis und Brei verarbeitet und finden außerdem Verwendung in Tierfutter, Brauereien und Industrieprodukten. Die Grüne Revolution der 1960er und 1970er Jahre steigerte die Getreideerträge durch ertragreiche Zwergsorten, Bewässerung und Düngemittel drastisch und rettete Millionen Menschen vor dem Hungertod. Zu den wichtigsten Exporteuren zählen die Vereinigten Staaten, Russland, Kanada, Frankreich und die Ukraine. Getreide wird in Silos und Speichern gelagert und ist anfällig für Schädlinge, Schimmelpilze und Mykotoxine. Die weltweite Produktion übersteigt 2,8 Milliarden Tonnen jährlich.
🌾 Getreide
Eine Körnerfrucht wie Weizen, Reis oder Mais, angebaut zur Ernährung.
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