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📉 Dämpfung

Der Verlust der Signalstärke während der Übertragung.

Dämpfung

Sendet man ein Signal über ein langes Kabel, wird es schwächer. Das nennt man Dämpfung – den Signalverlust während der Übertragung. Dieser Effekt tritt in Kupfer-, Glasfaser- und Freiraumkabeln auf. Je größer die Entfernung, desto höher der Verlust. Auch die Frequenz spielt eine Rolle: Höhere Frequenzen werden schneller gedämpft als niedrigere.

Die Dämpfung wird in Dezibel gemessen. Ein Verlust von 3 dB bedeutet, dass die Hälfte der Leistung verloren geht. Ein Verlust von 10 dB bedeutet, dass nur noch ein Zehntel übrig bleibt. Ingenieure berechnen die Verbindungsbudgets, um sicherzustellen, dass das Signal stark genug ist, um empfangen zu werden. Ist dies nicht der Fall, fügen sie Verstärker oder Repeater hinzu.

Ursachen der Dämpfung

Die Dämpfung begrenzt die Reichweite von Signalen. DSL funktioniert über wenige Kilometer Kupferkabel. Glasfaser benötigt alle 50 bis 100 Kilometer Verstärker. WLAN deckt ein Haus oder Büro ab. Die physikalischen Gegebenheiten setzen Grenzen, die auch die ausgefeilteste Technik nicht vollständig überwinden kann.

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