In der Psychologie bezeichnet Lernen eine relativ dauerhafte Veränderung des Verhaltens oder des Wissens, die auf Erfahrung beruht. Es unterscheidet sich von der Reifung, die biologisch bedingt ist, und von vorübergehenden Zuständen wie Müdigkeit oder Krankheit.
Drei Hauptparadigmen prägen die Lernforschung: die klassische Konditionierung, bei der ein neutraler Reiz nach der Kopplung mit einem unkonditionierten Reiz eine Reaktion auslöst; die operante Konditionierung, bei der Verhalten durch Konsequenzen wie Verstärkung und Bestrafung geformt wird; und das Beobachtungslernen, bei dem Verhalten durch Beobachtung anderer erlernt wird. Kognitive Ansätze betonen zudem mentale Prozesse wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Erwartung.
Haupttypen
- Klassische Konditionierung (Pawlow)
- Operante Konditionierung (Skinner)
- Beobachtungslernen (Bandura)
- Kognitives Lernen und Einsicht
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