Nicht jedes metallhaltige Gestein ist abbauwürdig. Ein Erz ist eine natürliche Ansammlung eines oder mehrerer Mineralien, aus der ein Metall oder ein anderer wertvoller Rohstoff gewinnbringend gewonnen werden kann. Wirtschaftliche Faktoren sowie der Mineralgehalt entscheiden darüber, ob eine Lagerstätte als Erz gilt.
Erze entstehen durch magmatische Entmischung, hydrothermale Zirkulation, sedimentäre Prozesse oder Verwitterung. Zu den häufigsten Erzmineralien zählen Oxide, Sulfide und gediegene Metalle. Das umgebende taube Gestein wird als Gangart bezeichnet. Die Aufbereitung trennt die wertvollen Mineralien von der Gangart vor der metallurgischen Gewinnung.
Erzvorkommen sind begrenzt und ungleichmäßig verteilt, weshalb ihre Entdeckung und verantwortungsvolle Gewinnung von wirtschaftlicher und strategischer Bedeutung sind. Mit der Erschöpfung der ergiebigsten Lagerstätten sinkt im Allgemeinen der Erzgehalt, wodurch größere Gesteinsmengen verarbeitet werden müssen. Das umweltgerechte Management von Abbau- und Verarbeitungsrückständen ist ein integraler Bestandteil moderner Betriebsabläufe.
- Gesteins- oder Mineralkonzentration, die wirtschaftlich abbaubar ist
- Enthält extrahierbare Metalle oder Rohstoffe
- Entstanden durch verschiedene geologische Prozesse
- Sowohl geologisch als auch ökonomisch definiert
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