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🌍 Kontinentaldrift

Die allmähliche Bewegung der Kontinente über die Erdoberfläche.

Kontinentaldrift

Die Übereinstimmung von Küstenlinien und Fossilienvorkommen gab Geologen einst Rätsel auf. Die Kontinentaldrift beschreibt die langsame Bewegung der Kontinente über die Erdoberfläche im Laufe der geologischen Zeit. Alfred Wegener trug Anfang des 20. Jahrhunderts die wichtigsten Beweise zusammen, doch ein Erklärungsmechanismus fehlte, bis die Plattentektonik ihn lieferte.

Die Übereinstimmung der Kontinente, identische Gesteinsschichten an gegenüberliegenden Küsten und Fossilien derselben Arten, die in heute getrennten Gebieten gefunden wurden, stützten diese Theorie. Glossopteris-Flora und Mesosaurus-Fossilien finden sich in Südamerika, Afrika, der Antarktis und Australien, was darauf hindeutet, dass diese Gebiete einst miteinander verbunden waren.

Heute versteht man diese Bewegung als Folge der Plattentektonik. Kontinente gleiten auf Lithosphärenplatten, die sich einige Zentimeter pro Jahr bewegen. Paläomagnetische Daten und GPS-Messungen bestätigen diese anhaltende Drift. Die Theorie revolutionierte die Geologie, indem sie Oberflächenmerkmale mit Prozessen im Erdinneren verknüpfte.

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