Ein Läufer hält auf den letzten Kilometern eines Langstreckenlaufs ein hohes Tempo durch, während andere einbrechen. Diese Fähigkeit, Anstrengung aufrechtzuerhalten, nennt man Ausdauer. Sie hängt von der aeroben Fitness, der Effizienz und der mentalen Belastbarkeit ab.
Ausdauersportarten wie Langstreckenlauf, Radfahren, Schwimmen und Rudern stellen die Ausdauer in den Mittelpunkt der Leistung. Auch Mannschaftssportler benötigen Ausdauer, um die Intensität über ein gesamtes Spiel aufrechtzuerhalten. Durch Training werden Dauer und Intensität der Belastung, die der Körper bewältigen kann, schrittweise gesteigert.
Zu den physiologischen Grundlagen gehören die Sauerstoffversorgung, die Mitochondriendichte und die Energieverwertung. Psychologische Faktoren entscheiden darüber, ob ein Athlet bei zunehmender Ermüdung weitermacht. Regeneration und Ernährung unterstützen die Anpassungen, die im Ausdauertraining angestrebt werden. Messbare Verbesserungen zeigen sich in Wettkampfzeiten, zurückgelegter Distanz oder der Fähigkeit, hochintensive Belastungen zu wiederholen.
- Fähigkeit, längere körperliche Anstrengungen durchzuhalten
- Zentral für Ausdauer- und Mehrkampfsportarten
- Entwickelt durch progressives aerobes Training
- Kombiniert physiologische und mentale Komponenten
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