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🧘 Achtsamkeitsmeditation

Eine reflektierende Praxis, bei der Menschen aktuelle Erfahrungen unvoreingenommen und akzeptierend wahrnehmen.

Achtsamkeitsmeditation

Achtsamkeitsmeditation ist eine reflektierende Übung, bei der man die Erfahrungen des gegenwärtigen Augenblicks wertfrei und akzeptierend wahrnimmt. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf den Atem, Körperempfindungen, Gedanken oder äußere Reize, so wie sie auftreten, ohne zu versuchen, sie zu verändern oder zu interpretieren.

Die Praxis hat ihre Wurzeln in buddhistischen Traditionen, wurde aber in säkulare Programme wie die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion integriert. Die Teilnehmenden lernen, das Abschweifen ihrer Gedanken wahrzunehmen und sanft zum gewählten Fokus zurückzukehren. Mit der Zeit kann diese Haltung offener, nicht-reaktiver Achtsamkeit über das formale Sitzen hinaus in den Alltag integriert werden.

Studien belegen, dass regelmäßige Achtsamkeitsübungen zu weniger Grübeleien, geringerem Stressempfinden und leichten Verbesserungen der Aufmerksamkeit und Emotionsregulation führen. Bildgebende Verfahren des Gehirns zeigen Veränderungen in Hirnregionen, die mit Selbstwahrnehmung und Interozeption in Verbindung stehen. Die Effekte sind im Allgemeinen moderat und hängen von konsequenter Übung ab; Achtsamkeit ist kein Allheilmittel für schwere psychische Erkrankungen.

Die bewusste und unvoreingenommene Wahrnehmung dessen, was gerade geschieht, ist der Kern der Methode.

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