Schall breitet sich in Wasser weiter aus als Licht oder Radiowellen und ist daher das bevorzugte Instrument zur Erkundung der Unterwasserwelt. Sonar – Schallnavigation und -ortung – sendet akustische Impulse aus und interpretiert die zurückkehrenden Echos, um Objekte zu erkennen, Entfernungen zu messen und Oberflächen zu kartieren.
Aktives Sonar sendet ein Signal aus und empfängt dessen Reflexionen; passives Sonar empfängt lediglich die von den Objekten selbst erzeugten Geräusche. Anwendungsgebiete sind unter anderem die Kartierung des Meeresbodens, die Fischortung, die Navigation, die U-Boot-Ortung und die Kommunikation. Die Frequenzwahl erfordert einen Kompromiss: Hohe Frequenzen ermöglichen eine höhere Auflösung, haben aber eine geringere Reichweite; niedrige Frequenzen haben eine größere Reichweite, liefern aber weniger Details.
Wissenschaftliche Sonargeräte messen Biomasse, detektieren Gasblasen und bilden geologische Strukturen ab. Militärische und kommerzielle Systeme verfolgen unterschiedliche Designprioritäten. Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen intensiver Sonarstrahlung auf Meeressäugetiere haben in einigen Regionen zu Betriebsbeschränkungen geführt. Trotz der Weiterentwicklung optischer und elektromagnetischer Verfahren bleibt Sonar für die meisten Unterwasserfernerkundungsmethoden unverzichtbar.
- Nutzt Schall, um Unterwasserobjekte zu erkennen und zu lokalisieren
- Aktive und passive Formen
- Unverzichtbar für Kartierung, Angeln und Navigation
- Die Frequenz bestimmt Reichweite und Auflösung.
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