Die Einzelversicherung ist teuer. Eine Gruppenversicherung bietet Versicherungsschutz für eine definierte Personengruppe – in der Regel Angestellte eines Unternehmens oder Mitglieder eines Vereins – im Rahmen einer einzigen Police. Individuelle Versicherungszertifikate dokumentieren die Teilnahme jedes Einzelnen.
Die Risikobewertung konzentriert sich auf die Merkmale der Gruppe und nicht auf den Gesundheitszustand oder das Risiko jedes Einzelnen. Betriebliche Kranken-, Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sind die bekanntesten Formen. Die Beiträge können vollständig vom Arbeitgeber, vollständig von den Versicherten oder anteilig gezahlt werden. Teilnahmevoraussetzungen helfen, eine negative Selektion zu vermeiden.
Gruppenverträge können oft mit minimalen oder gar keinen individuellen Gesundheitsdaten ausgestellt werden, wenn die Gruppe groß ist und die Mitgliedschaft auf einem Arbeitsverhältnis und nicht auf Versicherungsbedarf beruht. Die Übertragbarkeit und das Umwandlungsrecht bei Beendigung des Versicherungsschutzes sind wichtige Merkmale der Versicherung. Gruppenversicherungen sind in vielen Ländern nach wie vor das wichtigste Instrument der betrieblichen Altersvorsorge.
- Versicherungsschutz für mehrere Personen im Rahmen einer Masterpolice
- Üblich für vom Arbeitgeber geförderte Leistungen
- Die Versicherung basiert auf Gruppenmerkmalen.
- Reduziert die Verwaltungskosten pro Person
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