Bevor ein Designer einen Skizzenblock öffnet, müssen einige grundlegende Fragen beantwortet werden: Was soll entworfen werden? Für wen ist es gedacht? Welches Problem soll es lösen? Welche Einschränkungen gibt es? Das Designbriefing ist das Dokument, das diese Antworten festhält. Es ist der Vertrag zwischen Auftraggeber und Designer, muss aber weder lang noch formell sein. Eine einzige Seite genügt, solange sie klar formuliert ist.
Ein hilfreiches Briefing umfasst Hintergrund, Ziele, Zielgruppe, Ergebnisse, Budget, Zeitplan und alle obligatorischen Elemente wie Logo oder Markenfarbe. Es definiert außerdem, wie Erfolg aussieht. Ohne diese Informationen tappt der Designer im Dunkeln. Unpräzise Briefings führen zu unpräzisen Ergebnissen. Wenn ein Kunde beispielsweise „Es muss auffallen!“ schreibt, hat der Designer keine Anhaltspunkte. Schreibt ein Kunde hingegen „Zielgruppe: Erstkäufer von Immobilien im Alter von 25 bis 35 Jahren, Ziel: Steigerung der Hypothekenanträge um 15 Prozent“, dann hat die Arbeit eine klare Richtung.
Was ein Briefing beinhalten sollte
- Hintergrund und Problemstellung.
- Ziele und messbare Zielvorgaben.
- Zielgruppe und Kontext.
- Ergebnisse, Zeitplan und Budget.
Ein gutes Briefing regt zum Gespräch an, es engt nicht ein. Es sollte präzise genug sein, um Entscheidungen zu leiten, und gleichzeitig flexibel genug, um dem Designer Raum für unerwartete Vorschläge zu geben.
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