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⬇️ Auswaschung

Abwärtsbewegung von Nährstoffen im Boden durch Wasser.

Auswaschung

Auswaschung ist die Abwärtsbewegung gelöster Stoffe durch den Boden, transportiert durch Wasser. Wenn Regen oder Bewässerung die Aufnahmefähigkeit des Bodens übersteigen, sickert der Überschuss in tiefere Schichten und reißt dabei lösliche Nährstoffe und Salze mit sich.

Stickstoff stellt in den meisten landwirtschaftlichen Systemen das größte Problem dar. Nitrat ist sehr gut wasserlöslich und bindet nicht an Bodenpartikel, sodass es leicht unter die Wurzelzone gelangt. Sobald es ins Grundwasser gelangt oder in Bäche abfließt, wird es zu einem Schadstoff anstatt zu einem Nährstoff. Phosphor ist weniger mobil, bindet sich aber an erodierte Bodenpartikel und kann dennoch in Gewässer gelangen. Kalium, Schwefel und Mikronährstoffe wie Bor werden unter bestimmten Bedingungen ebenfalls ausgewaschen.

Umgang mit dem Verlust

Ein gewisser Auswaschungsverlust ist unvermeidbar, insbesondere in sandigen Böden und feuchten Klimazonen. Ziel ist nicht, Verluste vollständig zu vermeiden, sondern sie so gering wie möglich zu halten, ohne unnötig Geld zu verschwenden oder flussabwärts liegende Gewässer zu schädigen.

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