Ein Mobilfunknetz ist ein Funknetz, das in Zellen mit Basisstationen unterteilt ist. Jede Zelle verfügt über eine Basisstation, die mobile Endgeräte in ihrem Bereich versorgt. Die Zellen überlappen sich, sodass Anrufe ohne Unterbrechung weitergeleitet werden können. Dieselben Frequenzen werden in verschiedenen Zellen wiederverwendet, wodurch Millionen von Nutzern auf begrenztem Frequenzspektrum verbunden werden können.
Das Konzept wurde in den 1940er und 1970er Jahren bei den Bell Labs entwickelt. Das erste kommerzielle Mobilfunknetz wurde 1979 in Japan eingeführt. Die nordischen Länder folgten 1981. Die USA starteten 1983. Jede Generation brachte schnellere Datenübertragung: 1G analoge Sprachübertragung, 2G digitale Sprachübertragung, 3G mobile Daten, 4G Breitband, 5G hohe Geschwindigkeit und geringe Latenz.
Generationen von Zellen
- 1G: analoge Sprachübertragung, 1980er Jahre
- 2G: digitale Sprach- und SMS-Kommunikation, 1990er Jahre
- 3G: Mobiles Internet, 2000er Jahre
- 4G LTE: Breitbanddaten, 2010er Jahre
- 5G: Hohe Geschwindigkeit, geringe Latenz, 2020er Jahre
Mobilfunknetze decken den größten Teil der bewohnten Welt ab. Sie verbinden Milliarden von Mobiltelefonen. Darüber hinaus vernetzen sie Autos, Sensoren und Maschinen. Das Netz dient längst nicht mehr nur der Telefonie. Es ist die Infrastruktur des mobilen Lebens.
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