Ein Investor investiert 80.000 US-Dollar in ein Projekt und erhält dafür einen jährlichen Cashflow vor Steuern von 8.000 US-Dollar. Die Eigenkapitalrendite beträgt 10 Prozent. Diese Kennzahl misst den jährlichen Cashflow im Verhältnis zum tatsächlich investierten Kapital, wobei Wertsteigerungen und Tilgungen unberücksichtigt bleiben.
Es eignet sich besonders gut zum Vergleich von fremdfinanzierten Anlagen. Zwei Immobilien mit identischer Kapitalisierungsrate können je nach Finanzierungsbedingungen sehr unterschiedliche Cash-on-Cash-Renditen erzielen. Eine höhere Fremdkapitalquote kann die Rendite bei guter Wertentwicklung der Immobilie steigern, verstärkt aber auch Verluste, wenn der Cashflow negativ wird.
Investoren nutzen die Cash-on-Cash-Rendite zusammen mit anderen Kennzahlen wie dem internen Zinsfuß und dem Eigenkapitalmultiplikator. Sie erfasst zwar nicht das vollständige Bild der Rentabilität, beantwortet aber eine praktische Frage: Wie effizient arbeitet mein Kapital aktuell?
In einer Welt komplexer Prognosen bleibt die Rendite des eingesetzten Kapitals erfrischend direkt.
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