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📊 Pharmakokinetik

Die Untersuchung der Frage, wie der Körper Arzneimittel aufnimmt, verteilt und ausscheidet.

Pharmakokinetik

Die Pharmakokinetik untersucht, wie der Körper mit einem Arzneimittel umgeht. Sie lässt sich in vier Prozesse unterteilen: Absorption, Verteilung, Metabolismus und Exkretion (ADME). Diese bestimmen gemeinsam, wie viel von dem Arzneimittel sein Ziel erreicht, wie lange es dort verbleibt und wie schnell es ausgeschieden wird. Die Pharmakokinetik ist ein quantitatives Forschungsgebiet, das mathematische Modelle verwendet, um Konzentrationsänderungen im Zeitverlauf zu beschreiben.

Die wichtigsten Parameter sind Clearance, Verteilungsvolumen und Halbwertszeit. Die Clearance gibt an, wie viel Blut pro Zeiteinheit vom Wirkstoff befreit wird. Das Verteilungsvolumen ist ein theoretischer Wert, der beschreibt, wie weit sich der Wirkstoff im Körper verteilt. Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der die Konzentration auf die Hälfte abfällt. Diese Parameter bestimmen das Dosierungsschema: die Wirkstoffmenge und die Dosierungshäufigkeit. Sie erklären auch, warum manche Medikamente eine Initialdosis benötigen, um schnell therapeutische Spiegel zu erreichen, während andere von Beginn an als Erhaltungsdosis verabreicht werden.

Wichtigste Parameter:

Die Pharmakokinetik variiert zwischen Patienten aufgrund von Alter, Gewicht, Genetik, Nieren- und Leberfunktion sowie Arzneimittelwechselwirkungen. Therapeutisches Drug-Monitoring nutzt pharmakokinetische Prinzipien, um die Dosierung von Arzneimitteln mit geringer therapeutischer Breite anzupassen.

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