Die Wellenlänge ist der Abstand zwischen zwei Wellenbergen. Im sichtbaren Spektrum bestimmt sie die wahrgenommene Farbe. Kürzere Wellenlängen erscheinen violett oder blau, längere rot. Das menschliche Auge ist für einen schmalen Bereich von etwa 400 bis 700 Nanometern empfindlich.
Dieselbe physikalische Eigenschaft gilt auch für andere Formen elektromagnetischer Strahlung und mechanischer Wellen. Radiowellen haben Wellenlängen im Meterbereich oder länger; Röntgenstrahlen haben Wellenlängen, die weit kürzer sind als die von sichtbarem Licht. Beim Schall verhält sich die Wellenlänge umgekehrt proportional zur Tonhöhe bei gegebener Ausbreitungsgeschwindigkeit.
In der Sehforschung wird die Wellenlänge von der psychologischen Farbwahrnehmung unterschieden. Zwei Lichtquellen mit unterschiedlicher spektraler Zusammensetzung können identische Farbempfindungen (Metamere) hervorrufen. Umgekehrt kann dieselbe Wellenlänge je nach Kontext und Adaptationszustand unterschiedlich wahrgenommen werden.
- Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Wellenbergen
- Bestimmt den Farbton im sichtbaren Spektrum
- Umgekehrt proportional zur Frequenz
- Gilt sowohl für Licht als auch für Ton
Die präzise Kontrolle der Wellenlänge ist von grundlegender Bedeutung für Experimente zur Farbwahrnehmung und für Technologien wie Laser und Spektroskopie.
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