Keine weitverbreitete Sprache ist überall gleich. Ein Dialekt ist eine regionale oder soziale Variante einer Sprache, die sich durch bestimmte Aussprachemuster, einen eigenen Wortschatz und eine eigene Grammatik auszeichnet.
Dialekte derselben Sprache sind in der Regel gegenseitig verständlich, wobei die Verständlichkeit ein fließender Übergang ist. Standardvarietäten sind selbst Dialekte, die im Laufe der Geschichte und durch Institutionen an Prestige gewonnen haben. Isoglossen auf Karten zeigen, wo sich bestimmte Merkmale räumlich verändern.
Soziale Dialekte spiegeln soziale Schicht, ethnische Zugehörigkeit oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe wider. Die Dialektforschung dokumentiert die Vielfalt, ohne die verschiedenen Dialekte als rein oder verfälscht einzustufen. Ein Unterricht, der die Dialektvielfalt respektiert und gleichzeitig einen Standard vermittelt, fördert sowohl die Identitätsfindung als auch die allgemeine Kommunikationsfähigkeit.
- Regionale oder soziale Varietät einer Sprache
- Gekennzeichnet durch Klang, Wortschatz und Grammatik
- Im Allgemeinen mit verwandten Dialekten gegenseitig verständlich
- Beinhaltet unter anderem Prestigestandards als einen Dialekt.
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