Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Das bedeutet, dass man mit der Zeit immer weniger Geld bekommt. Ein Dollar hat heute nicht mehr die gleiche Kaufkraft wie vor zehn Jahren. Zentralbanken streben eine niedrige, stabile Inflationsrate an, üblicherweise um die 2 Prozent pro Jahr.
Inflation entsteht aus zwei Richtungen. Nachfrageinduzierte Inflation tritt auf, wenn die Ausgaben das Produktionsvolumen übersteigen – zu viel Geld trifft auf zu wenige Güter. Kosteninduzierte Inflation entsteht, wenn die Inputkosten, beispielsweise für Öl oder Löhne, steigen und die Unternehmen diese Kostensteigerungen weitergeben. In der Praxis wirken beide Kräfte oft zusammen.
Eine leichte Inflation ist normal. Sie hält die Wirtschaft am Laufen. Eine hohe Inflation hingegen ist schädlich. Sie zehrt Ersparnisse auf, verzerrt Entscheidungen und trifft Haushalte mit festem Einkommen am härtesten. Deflation, also fallende Preise, kann noch schlimmer sein. Zentralbanken nutzen die Zinssätze, um die Inflation einzudämmen.
Schlüsselkonzepte
- Verbraucherpreisindex
- Kerninflation, ohne Nahrungsmittel und Energie
- Nachfrageorientiert vs. kostenorientiert
- Hyperinflation
- Inflationssteuerung
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