Brühe ist eine wohltuende Flüssigkeit, die durch Köcheln von Fleisch oder Gemüse entsteht. Sie bildet die Grundlage für Suppen, Eintöpfe, Risottos und Saucen. Auch pur ist sie ein Genuss. Eine Tasse warme Brühe, genüsslich aus einem Becher getrunken, wirkt beruhigend und stärkend. Das Wort „Brühe“ stammt vom altenglischen „brod“ und bezeichnet eine Flüssigkeit, in der etwas gekocht wurde. Die Zubereitungsmethode ist uralt. Das Ergebnis ist intensiv. Die Brühe ist die Essenz der Zutaten, extrahiert durch Hitze und Zeit.
Brühe wird zubereitet, indem man Knochen, Fleisch, Gemüse und Gewürze in Wasser köcheln lässt. Die Hitze löst Aromen, Gelatine und Nährstoffe aus den Zutaten und löst sie in die Flüssigkeit. Die Brühe muss sanft köcheln. Starkes Kochen macht sie trüb und das Fett emulgiert. Durch sanftes Köcheln bleibt sie klar. Die Brühe wird abgeseiht, abgekühlt und vom Fett befreit. Sie kann sofort verwendet oder aufbewahrt werden. Sie lässt sich gut einfrieren. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Küche.
Brühe gibt es in vielen Varianten. Hühnerbrühe ist die gängigste. Rinderbrühe ist kräftiger und reichhaltiger. Gemüsebrühe ist leichter und vielseitiger. Fischbrühe, auch Fumet genannt, wird für Fischgerichte verwendet. Dashi ist eine japanische Brühe aus Algen und Bonitoflocken. Jede hat ihren eigenen Charakter und ihre eigenen Verwendungszwecke. Die Brühe ist kein Gericht, sondern eine Zutat. Sie ist die Basis, der Hintergrund, der Geschmack, der alles andere trägt. Eine gute Brühe ist das Markenzeichen eines guten Kochs. Sie ist nicht aufwendig, sondern grundlegend.
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