Ein Magnetkompass schwingt und neigt sich in Kurven, was das Ablesen bei Turbulenzen erschwert. Der Kursanzeiger löst dieses Problem mithilfe eines Gyroskops und zeigt die Flugrichtung des Flugzeugs ohne magnetische Fehler an.
Der Kreiselkompass driftet mit der Zeit aufgrund von Reibung und Erdrotation. Piloten richten ihn daher regelmäßig, üblicherweise etwa alle fünfzehn Minuten während des Reiseflugs, mithilfe des Magnetkompasses neu aus. Ohne diese Korrektur weicht die Kursangabe allmählich ab.
Gebräuchliche Namen und Arten
- Richtungskreisel in Leichtflugzeugen
- Horizontaler Situationsanzeiger in modernen Cockpits
- Elektronische Richtungsanzeigen auf Glasscheiben
- Gekoppelte Gyroskope, die automatisch korrigieren
Vor der Einführung von GPS war dieses Instrument die wichtigste Referenz für die Navigation unterwegs. Es ist auch heute noch als Backup wichtig, wenn Satellitensignale nicht verfügbar oder gestört sind.
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