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♿ Barrierefreiheit

Entwicklung von Produkten, die von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten genutzt werden können.

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit bedeutet, Produkte so zu gestalten, dass sie für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten funktionieren. Nicht nur für Menschen mit Behinderungen, obwohl diese im Mittelpunkt stehen. Sondern auch für jemanden mit einem gebrochenen Handgelenk, jemanden, der in hellem Sonnenlicht arbeitet, jemanden, der einen Screenreader benutzt, oder jemanden, der ein Video nicht hören kann. Die Designentscheidungen, die ihnen helfen, helfen auch allen anderen.

Die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) setzen den Standard für digitale Produkte. Vier Prinzipien: Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit. Textalternativen für Bilder. Tastaturbedienung für alle Funktionen. Ausreichender Farbkontrast. Untertitel für Videos. Jede Richtlinie befasst sich mit einer spezifischen Barriere. Diese Praktiken sind nichts Ungewöhnliches. Es handelt sich um grundlegende Designprinzipien, die leider oft vernachlässigt werden. Auch physische Produkte haben ihre eigenen Anforderungen an die Barrierefreiheit. Türgriffe, die ohne Greifen funktionieren. Verpackungen, die sich ohne Schere öffnen lassen. Anleitungen in einfacher Sprache. Der sogenannte „Curb Cut“-Effekt erklärt, warum Barrierefreiheit allen zugutekommt. Bordsteinabsenkungen wurden für Rollstühle entworfen. Eltern mit Kinderwagen, Reisende mit Gepäck und Lieferanten nutzen sie alle. Dasselbe Prinzip gilt für Untertitel, Sprachsteuerung und kontrastreiche Darstellungsmodi. Die Berücksichtigung von Randbereichen im Design verbessert die allgemeine Barrierefreiheit.

Kernbereiche der Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist keine optionale Funktion, sondern eine Grundvoraussetzung. Ein Produkt, das Menschen ausschließt, ist ein fehlerhaftes Produkt.

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