Der Drehzahlmesser zeigt die Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute an. Er befindet sich bei den meisten Sportwagen neben dem Tachometer. Bei einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe gibt er dem Fahrer den Schaltzeitpunkt an. Bei einem Automatikgetriebe dient er hauptsächlich der Information, ist aber hilfreich beim Anhängerbetrieb und bei der Fehlersuche.
Mechanische Drehzahlmesser nutzten ein vom Zündverteiler angetriebenes Kabel oder einen rotierenden Magneten. Elektronische Drehzahlmesser zählen Zündimpulse oder lesen die Position eines Kurbelwellensensors aus. Die Anzeige kann ein analoger Zeiger, eine digitale Zahl oder ein Balkendiagramm sein. Einige moderne Fahrzeuge verzichten ganz auf den Drehzahlmesser, da der Motor so leise und das Getriebe so intelligent ist.
Was die Zahlen bedeuten
- Leerlaufdrehzahl: üblicherweise 600 bis 900 U/min.
- Maximales Drehmoment: oft zwischen 1.500 und 4.000 U/min.
- Maximale Leistung: oft bei 5.000 bis 7.000 U/min.
- Drehzahlbegrenzung: maximal zulässige Drehzahl, üblicherweise 6.000 bis 8.000 U/min bei Benzinmotoren.
Das Erreichen des Drehzahlbegrenzers unterbricht die Kraftstoffzufuhr oder die Zündung, um den Motor zu schützen. Zu aggressives Herunterschalten kann zu Überdrehzahl und Ventilflattern führen, was teuer ist. Ein Drehzahlmesser ist ein einfaches Instrument, bietet aber jederzeit direkten Einblick in den aktuellen Zustand des Motors.
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