Zwei Räder, ein Motor und ein Lenker. Seit Gottlieb Daimler 1885 einen Motor an einen Holzrahmen montierte, ist das Motorrad ein Symbol für Freiheit, Gefahr und preiswertes Transportmittel. Es ist die effizienteste motorisierte Art, eine Person zu befördern, und gleichzeitig die exponierteste.
Motorräder gibt es von 50-cm³-Rollern bis hin zu 1800-cm³-Tourenmaschinen. Der Fahrer hält das Motorrad im Stand im Gleichgewicht und legt es in Kurven. Durch Gegenlenken, also das Drücken des Lenkers entgegen der Kurvenrichtung, ändert ein Motorrad bei hoher Geschwindigkeit die Richtung. Fahrer lernen dies intuitiv.
Wichtigste Motorradtypen
- Cruiser: niedriger Sitz, nach vorne verlegte Fußrasten, entspannte Sitzposition.
- Sportmotorrad: aggressive Optik, hohe Leistung, vom Rennstreckeneinsatz abgeleitet.
- Touren: große Verkleidungen, Gepäckraum, Komfort auf langen Strecken.
- Dual-Sport: Straßenzulassung, aber auch für unbefestigte Straßen geeignet.
- Standard: aufrecht, vielseitig, keine starke Spezialisierung.
Sicherheit ist ein ständiges Anliegen. Motorradfahrer haben laut US-Daten ein etwa 28-mal höheres Unfallrisiko pro gefahrenem Kilometer als Autoinsassen. Helme, Antiblockiersysteme und Fahrtrainings reduzieren das Risiko, doch ein Restrisiko bleibt bestehen. Das sogenannte „Lane Filtering“, in Europa üblich und in immer mehr US-Bundesstaaten legal, hält Motorradfahrer an Ampeln von der Gefahrenzone für Auffahrunfälle fern.
Comments (2)
Leave a comment