Die habitable Zone ist der Bereich um einen Stern, in dem flüssiges Wasser auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann. Es ist dort weder zu heiß noch zu kalt. Sie wird auch als Goldilocks-Zone bezeichnet. Dieses Konzept ist zentral für die Suche nach außerirdischem Leben.
Die Entfernung der habitablen Zone vom Stern hängt von dessen Leuchtkraft ab. Ein lichtschwacher roter Zwerg hat eine nahe liegende habitable Zone, ein heller blauer Stern hingegen eine weit entfernte. Die Zone ist keine scharfe Grenze, sondern ein Bereich, dessen Grenzen von Annahmen über die Planetenatmosphäre abhängen. Eine dichte Atmosphäre kann Wärme speichern und die innere Grenze nach außen verschieben. Eine dünne Atmosphäre lässt Wärme entweichen und verschiebt die äußere Grenze nach innen.
Sich in der habitablen Zone zu befinden, reicht nicht aus. Der Planet benötigt die richtige Masse, um eine Atmosphäre zu halten. Er braucht ein Magnetfeld, um Sternenstrahlung abzulenken. Er braucht Wasser, Kohlenstoff und andere Elemente. Er braucht ein über Milliarden von Jahren stabiles Klima. Die habitable Zone ist ein Ausgangspunkt, keine Garantie.
Astronomen haben potenziell bewohnbare Planeten um nahegelegene Sterne entdeckt. Proxima Centauri b, TRAPPIST-1e und Kepler-452b sind Beispiele dafür. Ob einer dieser Planeten tatsächlich Leben beherbergt, ist noch unbekannt. Die Suche geht weiter.
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