Amplitudenmodulation ist ein Modulationsverfahren, bei dem die Stärke einer Trägerwelle variiert wird. Die Trägerwelle ist ein konstantes Hochfrequenzsignal. Die Information – beispielsweise Audio- oder Datensignale – verändert die Amplitude der Trägerwelle. Dadurch entsteht eine Welle, deren Stärke ansteigt und abfällt und die das ursprüngliche Signal transportiert.
AM-Radio ist das klassische Beispiel. Ein Sender sendet auf einer festen Frequenz, beispielsweise 1010 kHz. Die Amplitude dieser Welle ändert sich mit dem Schall. Ein einfacher Empfänger erfasst diese Änderungen und wandelt das Audiosignal um. AM ist einfach und hat eine große Reichweite. Allerdings ist es anfällig für Störungen durch Blitze, Motoren und elektrische Geräte.
Häufige Formen
- AM-Radio: Mittelwellenrundfunk
- QAM: Quadraturamplitudenmodulation, verwendet in digitalem Fernsehen und Modems
- ASK: Amplitudenmodulation, digitales Ein-Ausschalten
- SSB: Einseitenband, effiziente Sprachübertragung
AM wird nicht nur im Radio eingesetzt. QAM überträgt digitale Daten in Kabelmodems, WLAN und digitalem Fernsehen. Es kombiniert Amplituden- und Phasenänderungen, um viele Bits pro Symbol zu kodieren. Diese alte Technik ist auch heute noch die Grundlage moderner Netzwerke.
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