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🔊 Lautmalerei

Ein Wort, das den Laut imitiert, den es darstellt.

Lautmalerei

Onomatopoesie ist die Verwendung von Wörtern, die die Geräusche nachahmen, die sie beschreiben. Der Klang des Wortes spiegelt den Klang des Dings wider.

„Summen“, „Zischen“, „Krach“ und „Murmeln“ sind gängige Beispiele. Dichter und Prosaautoren verwenden Lautmalerei, um Beschreibungen lebendiger und unmittelbarer zu gestalten und so sowohl das Ohr als auch die Vorstellungskraft des Lesers anzusprechen. Comics und Kinderliteratur nutzen sie häufig; in der anspruchsvollen Literatur wird sie sparsamer, aber gezielter eingesetzt. Das Stilmittel ist sprachspezifisch; verschiedene Sprachen verwenden für denselben Laut unterschiedliche Laute.

Lautmalerei kann subtil oder offensichtlich sein. Ein einziges, wohl gewähltes Wort kann eine ganze Klangwelt suggerieren. Übermäßiger Gebrauch birgt die Gefahr, gekünstelt zu wirken, doch ein gelegentlicher lautmalerischer Einsatz kann einen Textabschnitt lebendiger gestalten. Die Abbildung erinnert die Leser daran, dass Sprache nicht nur symbolisch, sondern mitunter auch direkt mimetisch ist.

Wenn der Klang eines Wortes seine Bedeutung wiedergibt, spricht man von Onomatopoesie.

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