Lithium-Ionen-Akkus versorgen Handys, Laptops und Elektroautos mit Strom. Lithium-Ionen wandern beim Laden und Entladen zwischen zwei Elektroden. Die chemische Zusammensetzung variiert: Kobalt, Nickel, Mangan, Eisenphosphat. Jede Mischung bietet Kompromisse bei Energiedichte, Kosten, Sicherheit und Lebensdauer. Es gibt keine Universallösung.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Lithium ist das leichteste Metall, daher speichern die Batterien mehr Energie pro Kilogramm als Blei-Säure- oder Nickel-Metallhydrid-Batterien. Sie haben keinen Memory-Effekt. Sie halten die Ladung lange. Sie können Hunderte bis Tausende von Ladezyklen überstehen, bevor ihre Leistung nachlässt.
Die Herausforderungen sind real. Lithium-Ionen-Zellen können bei Beschädigung oder Überladung Feuer fangen. Sie enthalten Kobalt, das oft unter schwierigen Bedingungen abgebaut wird. Das Recycling verbessert sich zwar, ist aber immer noch begrenzt. Die Preise sind stark gefallen, von über 1.000 US-Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2010 auf unter 150 US-Dollar in vielen Märkten. Dieser Preisverfall hat Elektrofahrzeuge wirtschaftlich rentabel gemacht.
Gemeinsame chemische Zusammensetzungen
- Lithium-Cobalt-Oxid
- Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt
- Lithium-Eisenphosphat
- Lithiummanganoxid
- Lithium-Nickel-Kobalt-Aluminium
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