Ein Wechselkurs gibt den Preis einer Währung im Verhältnis zu einer anderen an. Er zeigt an, wie viele Dollar, Euro oder Yen man benötigt, um eine Einheit der jeweiligen Fremdwährung zu kaufen. Die Wechselkurse auf den globalen Märkten schwanken ständig, beeinflusst durch Handelsströme, Zinssätze und die Stimmung der Anleger.
Wechselkurse spielen in fast allen Bereichen eine Rolle. Ein starker Dollar verbilligt Importe für Amerikaner, verteuert aber US-Exporte ins Ausland. Eine schwache Währung bewirkt das Gegenteil. Touristen spüren den Unterschied sofort. Unternehmen planen entsprechend. Regierungen greifen mitunter ein, um ihre Währung zu stabilisieren.
Es gibt zwei Hauptsysteme. Feste Wechselkurse koppeln eine Währung an eine andere oder an einen Rohstoff wie Gold. Flexible Wechselkurse lassen den Markt den Preis bestimmen. Die meisten wichtigen Währungen sind flexibel, Zentralbanken können jedoch bei extremer Volatilität eingreifen. Feste Währungen können zusammenbrechen, wenn die Bindung nicht mehr tragfähig ist.
Schlüsselkonzepte
- Aufwertung: Die Währung gewinnt an Wert.
- Abwertung: Die Währung verliert an Wert
- Feste vs. variable Regime
- Kaufkraftparität
- Währungsreserven
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