Multiplexing bündelt mehrere Signale in einem Übertragungskanal. Dadurch können viele Nutzer oder Datenströme dasselbe Medium nutzen. Ohne Multiplexing bräuchte jedes Gespräch eine eigene Leitung. Mit Multiplexing können Tausende von Gesprächen über eine einzige Glasfaser übertragen werden. Multiplexing ist die Grundlage für die Skalierung von Telekommunikationsnetzen.
Es gibt verschiedene Arten. Frequenzmultiplex (FDM) unterteilt den Kanal in Frequenzbänder. Zeitmultiplex (TDM) unterteilt ihn in Zeitschlitze. Wellenlängenmultiplex (WDM) unterteilt die Glasfaser in Lichtwellenlängen. Codemultiplex (CDM) weist eindeutige Codes zu. Jede Art eignet sich für unterschiedliche Medien und Anforderungen.
Multiplexing-Typen
- FDM: Frequenzbänder
- TDM: Zeitfenster
- WDM: Lichtwellenlängen
- CDM: eindeutige Codes
- OFDM: orthogonale Subträger
Multiplexing ist unerlässlich. Es senkt die Kosten, erhöht die Kapazität und verbessert die Effizienz. Eine einzelne Glasfaser kann mit WDM Terabit pro Sekunde übertragen. Ein einzelner Mobilfunkkanal kann mit OFDMA viele Nutzer bedienen. Je effizienter das Multiplexing, desto höher der Nutzen des Frequenzspektrums. Es ist der verborgene Motor der Telekommunikation.
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