Der Meeresspiegel ist die Höhe der Meeresoberfläche relativ zu einem Bezugspunkt, häufig einem lokalen Höhenfestpunkt oder einem globalen Referenzellipsoid. In der Praxis variiert er mit den Gezeiten, dem Luftdruck, den Meeresströmungen und den langfristigen Auswirkungen des Klimawandels.
Der mittlere Meeresspiegel an einem Ort wird durch Mittelung von Beobachtungen über einen ausreichend langen Zeitraum ermittelt, um gezeiten- und wetterbedingte Schwankungen auszugleichen. Der globale mittlere Meeresspiegel wird anhand von Pegelnetzen und seit den 1990er Jahren auch mithilfe von Satellitenaltimetrie geschätzt. Die Meeresoberfläche ist nicht eben; geostrophische Strömungen und Dichteunterschiede sorgen für permanente Erhebungen und Täler von bis zu zwei Metern.
Genaue Meeresspiegelmessungen sind unerlässlich für die Küstenplanung, die Schifffahrt und die Erkennung des klimabedingten Meeresspiegelanstiegs. Vertikale Landbewegungen an Pegelmessstellen müssen bei der Interpretation langer Messreihen berücksichtigt werden. Der anhaltende Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels ist eine der direktesten und messbarsten Folgen des Klimawandels.
- Höhe der Meeresoberfläche relativ zu einem Bezugspunkt
- Variiert je nach Gezeiten, Wetter und Klima
- Gemessen durch Pegel und Satelliten
- Der globale Durchschnitt steigt
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