Eine einfache Matrix kann strategisches Denken strukturieren. Die SWOT-Analyse untersucht die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens oder Projekts. Stärken und Schwächen sind intern, Chancen und Risiken extern. Die Analyse zwingt zu einer strukturierten Betrachtung sowohl dessen, was die Organisation beeinflussen kann, als auch dessen, worauf sie reagieren muss.
Die SWOT-Analyse ist weit verbreitet und wird häufig gelehrt, da sie leicht verständlich und in Gruppen gut durchführbar ist. Ihr Wert hängt von der Ehrlichkeit und dem Einfühlungsvermögen der Teilnehmenden ab. Vage oder allgemeine Einträge liefern wenig Orientierung. Spezifische, faktenbasierte Einträge können Prioritäten und strategische Optionen aufzeigen.
Das Rahmenwerk generiert selbst keine Strategie; es strukturiert Informationen, die als Grundlage für die Strategieentwicklung dienen können. Die Kombination der SWOT-Analyse mit anderen Instrumenten – Wettbewerbsanalyse, Ressourcenbewertung, Szenarioplanung – ergibt ein umfassenderes Bild. Trotz ihres Alters und ihrer Einfachheit bleibt die SWOT-Analyse ein praktischer Ausgangspunkt für viele Planungsgespräche.
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