Urzeitliches Leben hinterlässt Spuren, die geborgen und gedeutet werden können. Die Paläontologie ist die wissenschaftliche Erforschung von Fossilien und den darin enthaltenen Organismen. Sie rekonstruiert die Geschichte des Lebens, evolutionäre Verwandtschaftsverhältnisse und vergangene Umweltbedingungen.
Die Feldarbeit umfasst das Auffinden, Ausgraben und Dokumentieren von Fossilien in ihrem stratigraphischen Kontext. Die Laborarbeit beinhaltet die Präparation, Beschreibung und den Vergleich mit lebenden und ausgestorbenen Taxa. Paläontologen arbeiten mit Stratigraphen, Geochemikern und Evolutionsbiologen zusammen, um Fossilien zeitlich und im Stammbaum des Lebens einzuordnen.
Die Disziplin hat Massenaussterben, adaptive Radiationen und die Besiedlung von Land und Luft dokumentiert. Leitfossilien sind nach wie vor unerlässlich für die Datierung und Korrelation von Sedimentgesteinen. Neue Bildgebungs- und Analyseverfahren ermöglichen es, selbst aus schlecht erhaltenen Exemplaren immer mehr Informationen zu gewinnen.
- Erforschung des urzeitlichen Lebens anhand von Fossilien
- Rekonstruiert die Evolutions- und Umweltgeschichte
- Kombiniert Feld- und Labormethoden
- Unverzichtbar für die Biostratigraphie und die Evolutionsbiologie
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