Eine Persona ist eine fiktive Figur, die eine Zielgruppe repräsentiert. Designer erstellen Personas auf Basis von Recherchen: Interviews, Umfragen, Analysen und Beobachtungen. Anstatt für eine abstrakte Zielgruppe zu designen, entwirft das Team für eine konkrete Person mit Namen, Beruf, Tagesablauf und Problemen. Die Persona ist kein realer Kunde. Sie ist ein fiktives Modell, ein Stellvertreter, der das Team an den tatsächlichen Bedürfnissen orientiert.
Eine hilfreiche Persona umfasst Ziele, Verhaltensweisen, Probleme und den Nutzungskontext. Ein Projekt kann drei oder vier Personas umfassen, die verschiedene Nutzertypen abdecken. Eine Persona könnte beispielsweise ein vielbeschäftigter Elternteil sein, der eine mobile App nur kurz nutzt. Eine andere Persona könnte ein fortgeschrittener Nutzer sein, der Tastenkombinationen benötigt. Wenn eine Diskussion über eine Funktion entsteht, kann das Team fragen, welche Persona sie bedient. Diese Frage klärt die Diskussion oft schneller als Meinungen.
Was gehört zu einer Persona?
- Name, Alter, Beruf und Tagesablauf.
- Ziele und Motivationen.
- Frustrationen und Hindernisse.
- Technischer Komfort und Gerätegewohnheiten.
Personas veralten. Zielgruppen verändern sich, und Forschungsergebnisse altern. Teams, die sie als unveränderlich betrachten, riskieren, für einen Nutzer zu entwickeln, der gar nicht mehr existiert.
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