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🔌 Lichtmaschine

Ein Bauteil, das mechanische Energie in Strom umsetzt, um die Batterie zu laden.

Lichtmaschine

Sobald der Motor läuft, übernimmt die Batterie nicht mehr die Hauptlast. Die Lichtmaschine übernimmt. Sie wandelt die mechanische Energie des Motors in elektrische Energie um, lädt die Batterie und versorgt Beleuchtung, Zündung, Infotainmentsystem und alle anderen elektrischen Verbraucher im Fahrzeug.

Das Prinzip beruht auf elektromagnetischer Induktion. Ein Rotor dreht sich in einem Stator, und das sich bewegende Magnetfeld induziert einen Wechselstrom in den Statorwicklungen. Ein aus Dioden aufgebauter Gleichrichter wandelt diesen Wechselstrom in Gleichstrom um, der vom Bordnetz des Fahrzeugs genutzt wird. Ein Spannungsregler hält die Ausgangsspannung konstant, üblicherweise zwischen 13,5 und 14,5 Volt, unabhängig von der Motordrehzahl.

Lichtmaschinen werden über einen Keilriemen angetrieben. Dieser verbindet die Riemenscheibe der Lichtmaschine mit der Riemenscheibe der Kurbelwelle. Rutscht der Riemen durch oder reißt er, lädt die Lichtmaschine nicht mehr, und das Auto fährt nur noch mit Batteriestrom. Das dauert so lange, bis die Batterie leer ist, was üblicherweise 30 bis 60 Minuten dauert. Warnzeichen sind schwächer werdende Lichter, ein pfeifendes Geräusch und die Batteriewarnleuchte im Armaturenbrett.

Moderne Fahrzeuge mit Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung nutzen hochentwickelte Generatoren, sogenannte Motor-Generator-Einheiten, die den Verbrennungsmotor zusätzlich unterstützen. Die grundlegende Aufgabe bleibt jedoch unverändert: die Batterie laden und die Elektronik mit Strom versorgen.

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