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🐜 Schädling

Organismus, der Kulturen, Nutztiere oder Vorräte schädigt.

Schädling

In der Landwirtschaft gilt jeder Organismus als Schädling, der Nutzpflanzen, Nutztiere oder Lagerwaren schädigt. Diese Bezeichnung ist eher praktischer als biologischer Natur. Eine Art kann in einem Kontext als Schädling gelten und in einem anderen harmlos oder sogar nützlich sein. Blattläuse sind Schädlinge im Gemüsegarten, dienen aber Marienkäfern als Nahrung. Ratten sind Schädlinge im Getreidelager, aber Teil des Nahrungsnetzes auf einem Feld.

Zu den Schädlingen zählen Insekten, Milben, Nematoden, Pilze, Bakterien, Viren, Unkräuter, Nagetiere, Vögel und Weichtiere. Jeder Schädling erfordert eine andere Vorgehensweise. Raupen können von Hand abgesammelt oder mit Insektiziden besprüht werden. Bodenpilze erfordern möglicherweise Fruchtwechsel und resistente Sorten. Unkräuter lassen sich durch Mulchen, Bodenbearbeitung oder selektive Herbizide bekämpfen.

Kategorien von Schädlingsschäden

Das Schwellenwertkonzept ist wichtig. Nicht jede Schädlingssichtung rechtfertigt ein Eingreifen. Unterhalb einer bestimmten Dichte kann die Kulturpflanze den Schaden tolerieren, und natürliche Feinde können das Problem in Schach halten.

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