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📊 ISO

Ein Maß für die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors.

ISO

ISO ist ein Maß für die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors. Es stammt aus der Filmfotografie, wo ISO die Empfindlichkeit des Films bezeichnete. Bei Digitalkameras verstärkt ISO das Sensorsignal. Ein niedriger ISO-Wert, wie 100 oder 200, liefert das rauschärmste Bild. Ein hoher ISO-Wert, wie 3200 oder 6400, ermöglicht Aufnahmen bei schwachem Licht, führt aber zu Bildrauschen, das als Körnung oder Flecken sichtbar ist. Es handelt sich um einen Kompromiss: Höhere ISO-Werte bedeuten mehr Rauschen. Niedrigere ISO-Werte bedeuten weniger Rauschen, benötigen aber mehr Licht.

ISO ist neben Blende und Verschlusszeit eine der drei Variablen im Belichtungsdreieck. Eine höhere ISO-Einstellung ermöglicht kürzere Verschlusszeiten oder kleinere Blendenöffnungen, was bei schwachem Licht oder bei Bedarf an größerer Schärfentiefe hilfreich ist. Allerdings verringert eine höhere ISO-Einstellung auch den Dynamikumfang und die Farbgenauigkeit. Moderne Sensoren haben die Leistung bei hohen ISO-Werten deutlich verbessert. Eine Kamera, die vor zehn Jahren bei ISO 1600 noch rauschte, kann heute bei ISO 6400 rauschfreie Bilder liefern. Dennoch ist gutes Licht durch nichts zu ersetzen. Ein Bild mit niedriger ISO-Einstellung ist fast immer besser als eines mit hoher ISO-Einstellung, sofern die Lichtverhältnisse es zulassen.

ISO-Einstellungen

ISO ist nicht dasselbe wie Belichtung. Eine Änderung des ISO-Werts verändert die Helligkeit des Bildes, aber nicht die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft.

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