Investieren birgt immer ein Risiko: die Möglichkeit, dass die Ergebnisse von den Erwartungen abweichen, oft zum Nachteil. Preise können fallen, Kreditnehmer können zahlungsunfähig werden, und Liquidität kann genau dann verschwinden, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
Verschiedene Anlageklassen bergen unterschiedliche Risiken. Aktienkurse schwanken mit den Unternehmensgewinnen und der Marktstimmung. Anleihen sind Kredit- und Zinsrisiken ausgesetzt. Immobilien hängen von den lokalen Gegebenheiten und Finanzierungskosten ab. Selbst Bargeld ist nicht immun, da die Inflation im Laufe der Zeit die Kaufkraft mindert.
Anleger managen Risiken, anstatt sie zu eliminieren. Diversifizierung streut das Risiko über verschiedene Anlageklassen. Auch der Anlagehorizont ist wichtig: Kurzfristige Schwankungen können stark sein, während sich langfristige Renditen ausgleichen können. Klare Anlageziele helfen dabei, die tolerierbare Volatilität zu bestimmen.
Wichtige Abmessungen
- Marktrisiko durch Preisbewegungen
- Kreditrisiko durch Zahlungsausfall des Kreditnehmers
- Liquiditätsrisiko bei schwer verkäuflichen Vermögenswerten
- Inflationsrisiko mindert den Realwert
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