Pestizide töten Schädlinge. Zu dieser Kategorie gehören Insektizide, Herbizide, Fungizide und Rodentizide. Landwirte verwenden sie zum Schutz ihrer Nutzpflanzen. Gesundheitsbehörden setzen sie zur Bekämpfung krankheitsübertragender Insekten ein. Hausbesitzer verwenden sie in Gärten und auf Rasenflächen. Die Chemikalien retten Leben und steigern die Nahrungsmittelproduktion. Sie können aber auch Schaden anrichten.
Ihre Auswirkungen reichen weit über die Zielarten hinaus. Pestizide verseuchen Boden, Wasser und Luft. Sie töten Nützlinge wie Bienen und Marienkäfer. Sie reichern sich in der Nahrungskette an und schädigen Vögel und Fische. Landarbeiter sind ihnen direkt ausgesetzt, oft unzureichend geschützt. Chronische Exposition wird mit Krebs, neurologischen Störungen und Fortpflanzungsproblemen in Verbindung gebracht.
Die Regulierungen sind sehr unterschiedlich. Die Europäische Union verbietet viele Pestizide, die in anderen Ländern noch zugelassen sind. Der ökologische Landbau verzichtet auf synthetische Pestizide, kann aber weiterhin natürliche einsetzen. Integrierter Pflanzenschutz kombiniert biologische Bekämpfungsmittel, Fruchtfolge und gezielte Spritzungen, um den Einsatz von Chemikalien zu reduzieren. Ziel ist es, die Ernte zu schützen, ohne die Umwelt zu schädigen. Die Fortschritte sind langsam, aber messbar.
Gängige Typen
- Insektizide
- Herbizide
- Fungizide
- Rodentizide
- Biopestizide
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