Der Energieerhaltungssatz besagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Sie kann lediglich ihre Form ändern. Ein fallender Stein wandelt potenzielle Energie in kinetische Energie um. Eine Batterie wandelt chemische Energie in elektrische Energie um. Eine Glühbirne wandelt elektrische Energie in Licht und Wärme um. Die Gesamtmenge bleibt gleich.
Dieses Prinzip ist eine der Säulen der Physik. Es wurde im 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern wie Joule, Mayer und Helmholtz formalisiert. Es gilt überall, von subatomaren Teilchen bis hin zu Galaxien. Es schließt Perpetuum Mobile aus. Kein Gerät kann mehr Energie erzeugen, als es aufnimmt.
In der Praxis kann der Begriff zu Verwirrung führen. Man spricht von „Energieeinsparung“, wenn man damit meint, weniger Energie zu verbrauchen, beispielsweise durch das Ausschalten des Lichts. Das ist etwas anderes und sollte besser als Energieeffizienz oder Energiesparen bezeichnet werden. Physikalisch gesehen bleibt Energie immer erhalten. Das praktische Ziel ist es, möglichst wenig Energie durch unerwünschte Wärme und Reibung zu verschwenden.
Wichtigste Punkte
- Energie ändert ihre Form, nicht ihre Menge.
- Gilt für alle physikalischen Systeme
- Schließt Perpetuum Mobile aus
- Im Unterschied zur Energieeinsparung
- Im Zusammenhang mit dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik
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