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🔁 Iteration

Den Designprozess wiederholen, um ein Konzept zu verbessern.

Iteration

Gutes Design entsteht selten in einem einzigen Durchgang. Iteration bedeutet, den Designprozess zu wiederholen, um ein Konzept zu verbessern. Man skizziert, erstellt Prototypen, testet und lernt daraus. Dann wiederholt man den Vorgang. Jeder Zyklus verfeinert die Arbeit. Die erste Version weist meist Fehler auf, die man erst erkennt, wenn man sie jemandem präsentiert. Iteration hilft dabei, diese Fehler aufzudecken und zu beheben. Dieser Ansatz stammt aus der Softwareentwicklung, wo iterative Zyklen das alte Wasserfallmodell, bei dem alles auf einmal entwickelt wurde, abgelöst haben.

Iterationen funktionieren am besten bei kurzen Zyklen und schnellem Feedback. Ein Papierprototyp lässt sich an einem Nachmittag testen. Ein programmierter Prototyp benötigt mehr Zeit, liefert aber präziseres Feedback. Designer arbeiten oft in Sprints von ein bis zwei Wochen mit einer abschließenden Überprüfung. Ziel ist nicht Perfektion in jedem Schritt, sondern Lernen. Jede Iteration sollte eine Frage beantworten oder Unsicherheiten reduzieren. Manche Iterationen scheitern. Das ist zu erwarten. Ein fehlerhafter Prototyp, der ein Problem aufdeckt, ist wertvoller als ein ausgefeiltes Design, das ein Problem verbirgt.

Wie Iteration funktioniert

Iteration bedeutet nicht endloses Optimieren, sondern diszipliniertes Lernen. Irgendwann muss das Team das Produkt veröffentlichen. Zu wissen, wann Schluss ist, gehört zum Handwerk.

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