Beim Cremigschlagen werden Butter und Zucker schaumig geschlagen. Dabei wird Luft untergerührt. Die Zuckerkristalle bilden kleine Luftbläschen, die von der Butter eingeschlossen werden. Das Ergebnis ist eine helle, cremige Konsistenz. Es ist der erste Schritt in vielen Backrezepten. Ob Kekse, Kuchen oder Glasuren – alle beginnen mit dem Cremigschlagen.
Cremen bedeutet nicht nur Verrühren, sondern auch Aufschlagen. Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Kalte Butter nimmt keine Luft auf, bleibt hart und lässt sich nicht cremig rühren. Der Zucker muss nach und nach hinzugegeben werden. Der Mixer läuft einige Minuten. Die Masse hellt sich auf und vergrößert ihr Volumen. Daran erkennt man, dass sie fertig ist. Mit einem Standmixer dauert es in der Regel drei bis fünf Minuten. Von Hand dauert es länger. Mit einem Holzlöffel und etwas Geduld ist es aber auch möglich.
Warum das Aufschlagen wichtig ist
- Im Ofen dehnen sich die Luftblasen aus.
- Sie helfen dabei, dass das Backgut aufgeht.
- Sie erzeugen eine leichte, zarte Krume.
- Sie verteilen den Zucker gleichmäßig.
- Sie verhindern Klumpen im Teig.
Das Aufschlagen ist ein einfacher Schritt. Man kann ihn aber auch leicht überstürzen. Viele Bäcker schlagen die Butter und den Zucker nicht richtig auf. Sie sehen zwar verbunden aus, sind aber nicht luftig. Die Kekse werden flach. Der Kuchen ist fest. Die Konsistenz stimmt nicht. Die Lösung ist Geduld. Lassen Sie den Mixer laufen. Kratzen Sie die Schüsselwände ab. Lassen Sie ihn erneut laufen. Die Masse sollte sichtbar leichter sein. Sie sollte sich locker anfühlen. Sie sollte süß und cremig schmecken. Das Aufschlagen ist die Grundlage. Gelingt es, ist der Rest des Rezepts einfacher. Geht es schief, ist das Ergebnis enttäuschend. Es ist eine Kleinigkeit. Aber beim Backen kommt es auf die kleinen Dinge an. Das Aufschlagen ist eines davon.
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