Kunden an verschiedenen Standorten haben oft unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben. Die geografische Segmentierung unterteilt einen Markt nach Standort – Land, Region, Stadtgröße, Klima oder Bevölkerungsdichte. Ein Bekleidungsunternehmen bietet beispielsweise in kälteren Regionen wärmere Mäntel und in wärmeren Regionen leichtere Stoffe an. Eine Restaurantkette passt ihre Speisekarten gegebenenfalls an den lokalen Geschmack an.
Der Ansatz ist unkompliziert und korreliert häufig mit anderen nützlichen Variablen wie Kultur, Einkommensniveau und Infrastruktur. Digitale Tools ermöglichen heute ein sehr präzises geografisches Targeting bis hin zu Postleitzahlen oder sogar einzelnen Geschäften. Strategien für Medieneinkauf und -vertrieb beginnen daher oft mit geografischen Überlegungen.
Die geografische Segmentierung allein ist selten ausreichend. Ihre Kombination mit demografischen, psychografischen oder verhaltensbezogenen Variablen führt zu präziseren Segmenten. Dennoch bleibt der Standort ein grundlegendes und leicht messbares Kriterium für die Ausrichtung von Marketingmaßnahmen, insbesondere für Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen von lokalen Gegebenheiten abhängen.
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